„Whatever it takes!“ (Mario Draghi)
Im Juni 2025 haben 19 niedersächsische Kultur-, Landschafts-, Bibliotheks- und Umweltverbände an die Landesregierung appelliert, außerschulische Lernorte nachhaltig in den Schulunterricht zu integrieren. Während die Vorzüge einer vertieften Zusammenarbeit betont werden, verliert der gemeinsame Appell jedoch kein Wort darüber, ob und wie die Wirksamkeit des Vorhabens ausgewertet werden soll. Diese Praxis ist weit verbreitet, aber ist sie auch sinnvoll?
Demokratie durch Kultur retten? Viel hilft viel!
Früher war alles einfacher. So genügte es zum Beispiel, dass die Kultur vor allem das Wahre, Schöne und Gute in uns befördere. Gereicht hat das aber offensichtlich nicht, denn heute soll sie für den Einzelnen und die Gesellschaft ein Vielfaches leisten: Kultur soll Normen und Werte vermitteln und so zur Identitätsbildung beitragen, ferner soll sie die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen sowie Zusammenhalt und Zusammenarbeit fördern. Mit anderen Worten: Kultur soll Werte wie Pluralismus, Partizipation und Toleranz fördern und dadurch die Demokratie nicht nur stärken, sondern sie gegebenenfalls sogar retten.
Sie finden, ich übertreibe? Unter dem Motto „Museen stärken Demokratie“ hat der Deutsche Museumsbund im Mai 2025 zur Jahrestagung nach Chemnitz eingeladen, um für den Zusammenhalt der Gesellschaft und gegen Demokratiefeindlichkeit zu wirken. Da darf ICOM Deutschland nicht nachstehen: Bei der Jahrestagung „On fire! Über die Kraft der Museen“ im Dezember 2025 in Hamburg wollen Museen sich in „Zeiten wachsender Unsicherheiten als Orte der Inspiration, des Dialogs und gesellschaftlichen Wandels“ unentbehrlich machen.
Aber: Ob es nicht ein paar Hausnummern kleiner geht als „Rettung der Demokratie“ und ob die Kultur per se überhaupt imstande ist, die damit einhergehenden herkulischen Aufgaben zu stemmen, steht offenbar gar nicht zur Debatte. Alle müssen anpacken! Den Projektträgern kann das nur recht sein: Zuverlässig fordern sie ein Mehr an Maßnahmen, Personal und finanzieller Ausstattung, um die vorgeblich existenziellen Herausforderungen zu meistern.
Der Appell an die niedersächsische Landesregierung rühmt außerschulische Lernorte gleichsam als „Alleskönner“: „Sie machen Kultur, Geschichte und Umwelt hautnah erlebbar und fördern ein ganzheitliches Verständnis gesellschaftlicher, kultureller und ökologischer Zusammenhänge. (…) Außerschulische Lernorte schaffen eine unverzichtbare Grundlage für kulturelle und gesellschaftliche Teilhabe. (…) Als Orte der Begegnung und des freien Meinungsaustauschs tragen sie maßgeblich zur demokratischen Bildung bei. Interaktive und erlebnisorientierte Lernmethoden steigern die Motivation der Schüler*innen, ermöglichen nachhaltiges Lernen und wecken Neugier auf lebenslanges Lernen.“ Ziel des Appells ist es, die Zusammenarbeit zwischen Schulen und außerschulischen Lernorten nicht dem freiwilligen Engagement einzelner Pädagog*innen zu überlassen, sondern „strukturelle Verbindlichkeit für Schüler*innen aller Altersstufen und klare Unterstützung durch das Bildungssystem“ zu schaffen. (Anm. 1)
Kostenneutral wird das wohl kaum zu stemmen sein, aber am Geld dürfte es nicht scheitern. Das Land Niedersachsen hat seinen Kulturetat von 272,9 Mio Euro (2024) auf 285,7 Mio Euro (2025) erhöht, ein Plus von etwa fünf Prozent. (Anm. 2) Auch der Bundeskulturetat wächst im laufenden Jahr um 50 Mio Euro auf 2,25 Mrd Euro. (Anm. 3)
Mehr Projekte! Mehr Personal! Mehr Geld!
In diesen Zusammenhang gehört zum Beispiel der im Juni 2023 von der damaligen Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) eingeführte sog. KulturPass. Er soll „junge Menschen für die Vielfalt der Kultur in unserem Land begeistern. (…) Im Jahr 2024 konnten sich alle, die in Deutschland leben und 2024 18 Jahre alt werden, für den KulturPass registrieren. Die Identifizierung erfolgt durch das Online-Ausweis-Verfahren oder mittels Online-Banking der Sparkasse. Anschließend wurde ein Budget in Höhe von 100 Euro zur Verfügung gestellt. Das Budget kann beispielsweise für Eintrittskarten für Konzerte, Theateraufführungen, Kinobesuche, Museumsbesuche oder Parks sowie Bücher, Tonträger, Noten oder Musikinstrumente genutzt werden.“ (Anm. 4)
Ob die Maßnahme, die mit 100 Mio Euro gefördert wird, ein Erfolg ist? Im Juni 2023 haben sich bundesweit „zum App-Start rund 4.900 Kulturanbieter mit etwa 1,6 Millionen verschiedenen Angeboten angemeldet.“ Mit dem Vorhaben, so Kulturstaatsministerin Roth, sollte das „Interesse an Kulturangeboten langfristig geweckt werden. Wenn 60 Prozent aller 18-Jährigen das Angebot nutzten, sei es ein Erfolg.“ (Anm. 5) „Im August 2023 ergab eine erste Bilanz der Nutzung des Angebots, dass die meisten, die den Kulturpass in Anspruch genommen hatten, damit Bücher und Comics gekauft hatten (83.000 Nutzer), gefolgt von Kinokarten (57.000) und Konzert- und Theaterkarten (25.000). Vom Umsatz her gesehen flossen 1,2 Millionen Euro in Veranstaltungen der darstellenden Künste, 1,1 Millionen Euro wurden für Bücher und Comics ausgegeben und 461.000 Euro für Kinobesuche.“ (Anm. 6) Nota bene: Museen tauchen in dieser Aufzählung nicht auf.
Im Oktober 2023 hat Claudia Roth zur Eröffnung der Frankfurter Buchmesse wissen lassen, dass über 200.000 junge Erwachsene den Kulturpass nutzen, meistens für Bücher. Um welche Art von Literatur es sich handelt, erwähnte sie nicht. Im Dezember 2023 wusste man mehr über die Favoriten der 18-Jährigen: Sechs der neun meistgekauften Buchtitel ordnet man dem Genre „New Adult“ zu. Die drei anderen den Kategorien Fantasy-Romance bzw. Romantik-Thriller, darunter Corpus Delicti von Juli Zeh. (Anm. 7) Ob die Ampelregierung auch deshalb für das Jahr 2024 das Budget pro KulturPass von 200 auf 100 Euro reduziert hat? Könnte dabei eine weitere Rolle gespielt haben, dass mit dem Geld des Kulturpasses auch Bücher rechtsextremer Verlage gekauft worden sind? (Anm. 8)
Evaluation der Maßnahmen? Lieber nicht …
Dass Profiteure wie zum Beispiel Buchhändler sich über subventionierte Maßnahmen freuen, ist zu erwarten. Erstaunlich hingegen, wie sehr sich manche vor dem Gedanken sträuben, die Effektivität von Maßnahmen zu evaluieren. Laut Koalitionsvertrag beabsichtigt der Bund zu prüfen, ob der KulturPass fortgeführt werden soll. Schon formiert sich der Chor der Mahner, vornan Misbah Khan, Fraktionsvorsitzende der Grünen: „Kultur wird mehr und mehr zum Luxusgut, dabei ist sie eine zentrale Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe. Wer kulturelle Erlebnisse nicht mitmachen kann, bleibt auch in vielen gesellschaftlichen Diskursen außen vor.“ (Anm. 9) Auch Claudia Roth warnt: „Es riecht ein bisschen danach, dass man den Kulturpass aushungern will oder abschaffen will. Und ich glaube, das wäre wirklich ein ganz großer Fehler.“ Was Roth – auch mit Blick auf ihr ursprüngliches 60-Prozent-Ziel – nicht sagt: „Kritiker bemängeln, dass nur ein Drittel der Anspruchsberechtigten den Pass genutzt habe und viele das Budget nicht voll ausschöpften. Liegt es an der komplizierten Registrierung? Oder daran, dass staatlich verordnete Kulturangebote bei Jugendlichen generell nicht besonders gut ankommen? Im Bereich Theater fällt die Bilanz durchaus durchwachsen aus: Eine Sprecherin des Thalia Theaters Hamburg berichtet, dass die Buchungen über den Kulturpass in der vergangenen Spielzeit nur im einstelligen Bereich lagen.“ (Anm. 10)
Wer schon hat, wird zusätzlich beschenkt!
Aus den bislang vorliegenden Erhebungen über die Nutzer/innen des KulturPasses geht bemerkenswerterweise nicht hervor, wen man mit dem Instrument erreicht hat. Sind es überwiegend jene jungen Menschen, die qua Bildung und Elternhaus ohnehin offen für kulturelle Angebote sind? War die Maßnahme ein willkommener Mitnahmeeffekt für diejenigen, die eigentlich ausreichend Geld haben? Gilt auch hier die sog. Matthäus-Regel?: „Wer hat, dem wird gegeben.“ Wie viele junge Männer haben das Angebot genutzt? Wie viele Menschen mit migrantischem Hintergrund? Wie viele aus sog. prekären Verhältnissen? Verhält es sich mit dem KulturPass ähnlich wie mit dem freien Eintritt ins Museum? Es kommen zwar mehr, aber leider eben nicht jene sog. Kulturfernen, die man mit all den gut gemeinten (erzieherischen) Maßnahmen eigentlich erreichen möchte. Womöglich ist es einfach so: „Das offiziell Gewünschte ist niemals sexy. (…) So hat zwar der Buchhandel triumphierend mitgeteilt, die meisten Mittel seien für Lesestoff ausgegeben worden, aber was waren die Favoriten? Bücher des verschämt so genannten Genres „New Adult“, anders gesagt: sexualisierte Schundliteratur. Das ist nicht weiter schlimm, aber amüsant, wenn man dabei an staatliche Förderung denkt. Oder, nüchterner resümiert: Den Kulturpass man politisch wollen, kritisch evaluieren darf man ihn nicht.“ (Anm. 11)
Und wenn doch einmal evaluiert wird, sind die Resultate stets überragend
Seit 2013 gibt es das Programm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“. Mit bis zu 50 Millionen Euro pro Jahr fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) außerschulische Projekte der kulturellen Bildung für Kinder und Jugendliche. Das breit gefächerte Programm umfasst Bewegung und Tanz, Museum, Literatur und Lesen, Musik, Zirkus, Theater, Film, Angewandte und Bildende Kunst, Erkunden und Erfahren, Spielkultur, Digitale Medien oder schlicht Alltag. Die Projekte werden in lokalen Bündnissen für Bildung durchgeführt. (Anm. 12)
Von 2023 bis 2027 läuft die aktuelle dritte Förderphase von „Kultur macht stark“, zu der im Februar 2025 erste Ergebnisse einer Evaluation vorgelegt worden sind. Darin heißt es unter anderem, dass mit „fast 11.000 kulturellen Bildungsangeboten über 250.000 Kinder und Jugendliche“ erreicht worden seien. Selbstredend werden auch die üblichen Formeln rund um die damit einhergehende Rettung der Demokratie beschworen: „Neben der Bildungs- und Chancengerechtigkeit zielt das Programm auf die Förderung des zivilgesellschaftlichen Engagements, des Wissenstransfers und der lokalen Vernetzung ab.“ Und mit Blick auf die Teilnehmenden vermeldet das Monitoring herausragende Erfolge: „Bündniskoordinator*innen sowie Projektumsetzende beobachten durchgehend positive Wirkungen auf die Fähigkeiten der Kinder und Jugendlichen. Dies betrifft sowohl deren Selbstvertrauen (99 Prozent) und Selbstwirksamkeit (99 Prozent) als auch deren soziale Kompetenzen (98 Prozent) sowie die künstlerischen Fähigkeiten (98 Prozent).“ (Anm. 13) Positive Wirksamkeit von 98 oder 99 Prozent! Warum nicht 100? Klänge das zu gut, um wahr zu sein?
Amateurmusik erzielt ähnlich positive Effekte, fristet aber ein Schattendasein
Das Singen und Musizieren im Verein wird von nicht wenigen Anhängern der sog. Hochkultur etwas herablassend bewertet. Das aber ist kurzsichtig. Ergebnisse einer Repräsentativbefragung haben im Januar 2025 ergeben, dass 21 Prozent der deutschen Bevölkerung ab sechs Jahre in ihrer Freizeit musizieren. „Das sind rund 16,3 Millionen Menschen und etwa 2 Millionen mehr als noch vor vier Jahren. (…) Die Gründe für das Musizieren sind vielfältig. Fast alle erwachsenen Amateurmusizierenden (98 Prozent) geben an, dass der Spaß für sie an erster Stelle steht. Zudem betrachten 71 Prozent die Musik als wertvollen Ausgleich. Mit zunehmendem Alter werden auch gesundheitliche und soziale Aspekte wichtiger: Ältere motiviert überdurchschnittlich, dass die Musik sie körperlich und vor allem geistig fit hält, dass sie ihnen eine feste Tagesstruktur verleiht und dass sie dadurch mit Freunden zusammen sind.“ (Anm. 14)
Und selbstredend gilt auch das gemeinsame Musizieren als „Werkstatt der Demokratie“: „Der Verein als demokratisch festgelegtes Regelwerk ist ein Ort zum Zusammenkommen, ein Dialogort und eine Plattform, um dort Diskussionen auszutragen. Man lernt dort, mit Rollen, Positionen und Entscheidungsprozessen in der Gruppe umzugehen. Man kann erleben, dass verschiedene Meinungen gehört werden, aber Mehrheitsentscheidungen zählen. In der Amateurmusik haben wir eine sehr breite Repräsentation von Menschen, die sich im Alltag sonst nicht begegnen würden, von unterschiedlichen Generationen und Meinungen. Da stellt sich natürlich für alle die Frage: Wie gehe ich damit um, wie trage ich Konflikte aus? In dieser Hinsicht bieten Vereine einen guten Nährboden für demokratische Prozesse.“ Auch die vielfach belächelte Amateurmusik bietet offenkundig überwältigende positive Effekte für den Einzelnen und für die Gemeinschaft! Und das ganz ohne die exorbitanten Summen, die wie selbstverständlich für Programme wie „Kultur macht stark“ oder den KulturPass eingesetzt werden. Obwohl der Bundeshaushalt 2025 für Kultur um insgesamt 50 Mio Euro anwachsen wird, „wurde der Amateurmusikfonds aber von fünf Millionen Euro auf eine Million gekürzt.“ (Anm. 15)
Und wie steht es um die langfristige Wirkung der Maßnahmen?
Das jährlich mit bis zu 50 Mio Euro bezuschusste Programm „Kultur macht stark“ befindet sich in der dritten Förderphase (2023-27) und die Verantwortlichen berauschen sich an den überragenden Ergebnissen von 98 Prozent plus, die in der Halbzeit der laufenden aktuellen Phase vermeldet werden. Wie aber steht es um die langfristige Wirkung der Maßnahmen? „Kultur macht stark“ gibt es seit 2013, d.h. seit zwölf Jahren. Wie hat sich das Verhältnis eines damals 13-jährigen und heute 25-jährigen Menschen zur Kultur entwickelt? Besucht er / sie weiterhin Museen, Konzerte und Theater? Wenn nein, weshalb nicht? Sind nur die „üblichen Verdächtigen“, d.h. die ohnehin Kulturaffinen, den Angeboten treu geblieben? Aussagekräftige Zahlen jenseits der Angebote (50.000), der Nutzer/innen (1,5 Mio), der räumlichen Verbreitung (99% der Kreise und kreisfreien Städte) und der Kosten (bis 50 Mio Euro pro Jahr) findet man erstaunlicherweise nicht. (Anm. 16)
Interessiert sich niemand dafür? Fragt man lieber nicht, um sich womöglich vor ähnlich desaströsen Ergebnissen zu schonen, die man alljährlich den PISA-Studien entnimmt? Wäre das Nachfassen zu aufwändig und kostenintensiv? Andererseits: Darf der Steuerzahler nicht erfahren, wie stark uns die Kultur seit 2013 mit dem Einsatz von rund 500 bis 600 Mio Euro aus Mitteln der öffentlichen Hand tatsächlich gemacht hat?
Um Auswirkungen und Nachhaltigkeit zu beurteilen, müssen Maßnahmen oder Prozesse über einen längeren Zeitraum beobachtet und beurteilt werden. Langfristige Evaluation dient dazu, Ergebnisse zu messen, Lerneffekte zu identifizieren und zukünftige Entscheidungen zu unterstützen. Sollte das nicht das selbstverständliche Mindestziel kostenintensiver Projekte wie „Kultur macht stark“ oder KulturPass sein? Oder ist wieder einmal der Datenschutz schuld? Um langfristige Effekte zu ermitteln, muss man Daten über längere Zeiträume erheben. Dem aber könnte der Grundsatz der Datenminimierung und Zweckbindung entgegenstehen, d.h. Daten dürfen nur so lange gespeichert werden, wie sie für den angegebenen Zweck erforderlich sind. Danach müssen sie laut DSGVO gelöscht oder anonymisiert werden. Auch deshalb werden wir wohl nie erfahren, welche Wirksamkeit die vielen Bundes-Millionen entfaltet haben, die seit 2013 für die Kulturvermittlung ausgegeben wurden. Welch´ ein Jammer! oder doch Was für ein Glück?
Nachtrag
Inzwischen droht dem KulturPass Ungemach von ganz anderer Seite: In einem Bericht an den Haushaltsausschuss des Bundestags hat der Bundesrechnungshof mitgeteilt, er sehe „keine verfassungsrechtliche Finanzierungskompetenz des Bundes für die Finanzierung des Kulturpasses. Kultur sei in Deutschland Ländersache. Demnach empfiehlt der Rechnungshof, die Förderung des Bundes zu beenden und keine weiteren Ausgaben im Bundeshaushalt vorzusehen. Weimer stellte klar: `Wir nehmen das Urteil des Bundesrechnungshofs sehr ernst.´“ (Anm. 17)
Dr. Berthold Schmitt, Herausgeber der Fachzeitschrift KulturBetrieb
Anm. 1: Verankern, Vernetzen, Vermitteln. Außerschulische Lernorte als Chance!, in: Museumsverband für Niedersachsen und Bremen e.V., 30.06.2025; Quelle: www.mvnb.de/fileadmin/user_upload/25_06_29_Appell_au%C3%9Ferschulische_Lernorte.pdf; Abfrage: 03.07.2025
Anm. 2: Niedersachsen: Wie steht es um die Kulturfinanzierung?, in: Politik & Kultur. Zeitschrift des Deutschen Kulturrates, 02.04.2025; Quelle: politikkultur.de/inland/niedersachsen-wie-steht-es-um-die-kulturfinanzierung/; Abfrage: 03.07.2025
Anm. 3: Bund plant 2025 mit rund 2,25 Milliarden Euro für Kultur und Medien, in: Die Bundesregierung, Pressemitteilung 134, 24.06.2025; Quelle: www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/bund-plant-2025-mit-rund-2-25-milliarden-euro-fuer-kultur-und-medien-kulturstaatsminister-weimer-bundesregierung-bleibt-engagierter-und-zuverlaessiger-partner-fuer-kultur-und-medien--2356294; Abfrage: 03.07.2025
Anm. 4: Vgl. KulturPass, Quelle: www.kulturpass.de/ueber-den-kulturpass; Abfrage: 03.07.2025
Anm. 5: Was der Kulturpass für Jugendliche bringen soll, in: Deutschlandfunk Kultur, 14.06.2023; Quelle: www.deutschlandfunkkultur.de/kulturpass-app-jugendliche-deutschland-100.html; Abfrage: 04.07.2025
Anm. 6: Kulturpass für 18-Jährige, in: Wikipedia; Abfrage: 03.07.2025
Anm. 7: Vgl. Anna Sophie Kühne, Das lesen Teenager, in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 03.12.2023; Quelle: www.faz.net/aktuell/wirtschaft/mehr-wirtschaft/lesen-den-kulturpass-verwenden-junge-leute-vor-allem-fuer-buecher-19354183.html; Abfrage: 04.07.2025
Anm. 8: Vgl. Fridtjof Küchemann, Nur keine Vorauslese: Bücher rechtsextremer Verlage im Kulturpass, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.07.2023
Anm. 9: Was ist eigentlich mit dem Kulturpass?, in: ZDF heute, 21.06.2025; Quelle: www.zdfheute.de/panorama/kulturpass-wie-weiter-100.html; Abfrage: 04.07.2025
Anm. 10: Jonas Kühlberg, Claudia Roth: Kulturpass-Aus „wäre ein großer Fehler“, in: NDR Kultur, 03.07.2025, Quelle: www.ndr.de/kultur/claudia-roth-kulturpass-aus-waere-ein-grosser-fehler,kulturpass-108.html; Abfrage: 04.07.2025
Anm. 11: Jens Jessen, Leider nicht sexy. Der Kulturpass für Jugendliche vor dem Aus, in: Die ZEIT, 26.06.2025
Anm. 12: Vgl. Bundesministerium für Bildung und Forschung, „Kultur macht stark“; Quelle: www.buendnisse-fuer-bildung.de/buendnissefuerbildung/shareddocs/downloads/files/250218_bmbf_kms_zahlen_daten_fakten_2024.pdf; Abfrage: 04.07.2025
Anm. 13: Vgl. „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ (2023–2027). Berlin, 14.02.2025, Auftraggeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung; Evaluation: INTERVAL GmbH, Berlin; Quelle: Quelle: www.buendnisse-fuer-bildung.de/buendnissefuerbildung/shareddocs/downloads/files/25317_Zwischenbericht_Kurzfassung.pdf; Abfrage: 07.07.2025
Anm. 14: Amateurmusizieren in Deutschland. Ergebnisse einer Repräsentativbefragung in der Bevölkerung ab 6 Jahre, in: Deutsche Musikinformationszentrum, Institut für Demoskopie Allensbach, Stand: April 2025; Quelle: miz.org/de/statistiken/amateurmusizieren-in-deutschland; Abfrage: 07.07.2025
Anm. 15: Amateurmusik als Werkstatt der Demokratie, in: Deutscher Musikrat, 27.05.2025; Quelle: www.musikrat.de/media/magazin/amateurmusik-als-werkstatt-der-demokratie; Abfrage: 07.07.2025
Anm. 16: Bundesministerium für Bildung und Forschung, „Kultur macht stark“, vgl. Anm. 12.
Anm. 17: Kulturpass für Jugendliche wohl vor dem Aus, in: ZDF heute, 22.08.2025; Quelle: www.zdfheute.de/politik/deutschland/weimer-kulturpass-jugendliche-100.html; Abfrage: 25.08.2025
Dieser Beitrag ist erstmals erschienen in KulturBetrieb, zwei 2025, S. 62-65




